Präventive Ayurveda

 

Laut Ayurveda ist Prävention wichtiger als die Heilung der Krankheit. Prävention beginnt mit den täglichen Ritualen, eine Art integrierter Ayurveda-Therapien, die von Personen selbst durchgeführt werden können (z.B. Abhyanga vor dem täglichen Baden oder Nasya, dessen tägliche Variante). Prävention umfasst auch den Ernährungsplan, der in Einklang mit dem individuellen Agni und Prakriti, zusammengestellt wird.  In dem Ernährungsplan sind Essrituale in Einzelheiten beschrieben, wann und was man essen soll, wie die Ernährung auf die Jahreszeit abgestimmt werden soll.

Saisonbedingte Rituale und individuelle Aktivitäten sollen in Harmonie mit der Natur gebracht werden, was sich letztendlich positiv auf unsere Gesundheit auswirken lässt. Unser Appetit und physische Form sind nicht in allen Jahreszeiten gleich und wir sollen es daher laut Ayurveda zur Kenntnis nehmen.

Kräutermischungen können für jede Person mit verfügbaren Rohstoffen einfach zubereitet werden. Auf diese Weise kann man die Gesundheit fördern und milde Beeinträchtigung der Doshas bekämpfen.

Der Ayurveda-Expert stellt den Dosha-Status, seine Unausgeglichenheit, Stärken und Schwächen in Bezug auf das individuelle Prakriti, Agni, und Alter, fest. Dadurch werden wir auf die Gewohnheiten und deren Bedeutung für unsere Gesundheit hingewiesen. Zudem empfiehlt der Ayurveda-Expert welche Nahrung  für uns gut oder empfehlenswert ist und welche Nahrung wir nur wenig zu sich nehmen sollen.

Die Krankheitsdiagnose wird aufgrund der Puls- und Zungendiagnose, sowie auch aufgrund des Gesprächs mit dem Patienten festgestellt, wonach die individuellen Anweisungen erteilt werden.